Manilla Road
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Manilla Road

Rechnet man Livealben nicht mit, dann ist „To Kill A King“ das mittlerweile achtzehnte Studioalbum der Erfinder des Epic Metal aus Wichita/Kansas – und das in ihrem Jubiläumsjahr „40 Years Of Manilla Road“. Der Undergroundszene sind die zum Quartett angewachsenen Kultmetaller erst in den letzten fünf bis sechs Jahren. Auftritte bei Festivals wie Sweden Rock, Hellfest oder Bang Your Head waren zuvor ebenso ungewöhnlich, wie die Teilnahme bei der „700000 Tons Of Metal Cruise“ im Jahr 2016. Doch nicht Manilla Road haben sich verändert, sondern die Szene und das Hörempfinden der Metal- und Rockfans. In ihrem vierzigsten Jahr ist die Band nun endlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und vereint den Underground mit der konventionellen Rock- und Metalszene.

Dabei setzen Manilla Road um das Gründungsmitglied, Songwriter, Sänger und Gitarrist Mark „The Shark“ Shelton ihren Kurs auch auf „To Kill A King“ unbeirrt fort. Erneut wird die bandtypische Bandbreite von balladesk-epischen Parts bis hin zum Heavy Metal in einem bewusst transparenten und einfach gehaltenen Live-Soundgewand präsentiert, was das teilweise virtuose Spiel nachvollziehbar und beeindruckend werden lässt. Neuzugang Phil E. Ross am Bass ist aufgrund seiner Klasse und Kreativität eine Bereicherung, die zusammen mit dem deutschen Drummer Neudi (seit 2011) und dessen progressivem Spiel, eine neue Ebene bei Manilla Road bietet. All diese verrückten individuellen Parts, die das ansonsten fast straighte Songwriting positiv „unterwandern“, sind längst zum Markenzeichen geworden. Mark Shelton, den man anhand seiner Riffs und Soli in Sekunden erkennt, teilt sich die Lead Vocals erneut mit Sänger Bryan „Hellroadie“ Patrick, deren Stimmen sich wie schon bei den Vorgängeralben ähneln.

„To Kill A King“ ist „oldschool“ und dennoch Manilla Road im Jahr 2017. Nur Dummköpfe erwarten ein zweites „Crystal Logic“ oder „Open The Gates“. Mark Shelton machte schon immer was er wollte und so entstanden auch diese Klassiker aus den Achtzigern – eben nicht anders als heute „To Kill A King“, dessen überlanger Titelsong gleich der Opener des Albums ist. Dennoch zeigen die kurzen, harten Stücke, dass Manila Road nach diversen Akustiktiteln auf dem Vorgänger „The Blessed Curse“ nicht zur Schmuseband verkommen sind. Der epische Faktor findet ohnehin in sämtlichen Songs seinen Platz.
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